Pressearchiv

Verfolgen Sie die Meldungen, Berichte und Leserbriefe im Zusammenhang mit dem Industriegebiet aus der Presse.

Der Preis des Aktivistenlebens in Attendorn

"Wir wollen die Natur schützen", sagen Bürgerinnen und Bürger am Rande des Eckenbachtals - Stadtrat und Bürgermeister wollen dort Industrie ansiedeln, Arbeitsplätze schaffen und der Stadt Gewerbesteuereinnahmen verschaffen.

zum Beitrag: Reportage von Wolfgang Steil und Mark vom Hofe im WDR-Radio, 18.11.2015

Beide Seiten gelassen

Bürgermeister Christian Pospischil bezeichnete die Entscheidung von Umweltminister Remmel in Sachen Eckenbachtal gestern zwar als „sehr ärgerlich“, ist aber mit Blick auf die Konsequenzen deutlich optimistischer als Kreisdirektor Theo Melcher: „Die Entscheidung wird uns zurückwerfen, aber ich hoffe nicht so weit, wie es die Worte Melchers befürchten lassen.“

mehr: derwesten.de, 30.09.2015

Industriegebiet um Jahre verzögert!

Die Fertigstellung des Industriegebietes Eckenbachtal wird sich auf Jahre verzögern. Wie Kreisdirektor Theo Melcher gestern bestätigt, hat das Umweltministerium entschieden, dass es sich bei dem Quellbereich des namenlosen Gewässers im geplanten Industriegebiet um ein Biotop handelt.

mehr: derwesten.de, 28.09.2015

"Gülle gegen Schnecke" - WDR Lokalzeit Südwestfalen

Ist die Attendorner Stadtverwaltung ein schlechter Verlierer und vergreift sich an der in ihrer Obhut befindlichen Natur? Diese Frage stellen Mitglieder des Vereins Eckenbachtal, nachdem auf dem Gelände des von der Stadt geplanten, vom Verwaltungsgericht Arnsberg per Beschluss vorerst gestoppten Industriegebiets Fernholte großflächig und auch in der Nähe der umstrittenen Wasserläufe Gülle aufgebracht worden ist.

Zeitungsbericht: derwesten.de, 28.05.2015

Fernsehbeitrag: WDR Lokalzeit, 16.06.2015

Grenzüberschreitung - 840.000 Liter Gülle im Eckenbachtal verteilt
Werden jetzt, da das Gelände im Eigentum der Stadt Attendorn ist, die Quellen durch Überdüngung und böschungsnahe Bearbeitung zerstört?, Franz Josef Rawe, 27.05.2015
Grenzüberschreitung.pdf
PDF-Dokument [3.2 MB]

Keine Beschwerde gegen Beschluss von Stadt und Kreis

Der Kreis Olpe wird keine Beschwerde gegen den Beschluss des Verwaltungsgerichts Arnsberg im Eilverfahren gegen die Wasserrechtliche Genehmigung und den Baustopp im geplanten Gewerbegebiet Fernholte einlegen.

mehr: derwesten.de, 22.05.2015

Fernholte: Kreis und Stadt Attendorn stimmen Vorgehen ab

Der Kreis Olpe ist der Beklagte, die Stadt Attendorn die Betroffene. Ihr fehlen freie Gewerbeflächen, die sie der heimischen Industrie anbieten kann.
Und das wird auch länger so bleiben als bisher gehofft. Denn eines ist klar: Egal wie der Kreis und die Stadt auf den Beschluss des Gerichts reagieren, die Erschließung des Gewerbegebiets verzögert sich - mindestens.

mehr: derwesten.de, 19.05.2015
 

Fernholte-Gegner erringen Teilerfolg!

Im Eilverfahren setzte das Verwaltungsgericht Arnsberg die Genehmigung für die Verlegung eines Gewässers vorläufig außer Kraft.
Herber Rückschlag für die Pläne der Stadt Attendorn zur Erschließung des Gewerbegebiets Fernholte: Das Verwaltungsgericht Arnsberg hat dem Eilantrag des Vereins Eckenbachtal über die Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt Nordrhein-Westfalen (LANUV) gegen eine Genehmigung des Kreises Olpe zur Verlegung eines Gewässers in dem Plangebiet stattgegeben.

mehr: derwesten.de, 15.05.2015

Leserbrief: "Objektive Prüfung"

Das ist ja ein starkes Stück, dem Umweltminister des Landes NW nun die Verantwortung zuzuschieben für eigenes offenkundiges Versagen. Herr Melcher, Herr Beckehoff :  Wasser, Luft, Erde und die Lebensgemeinschaften in Flora und Fauna sind schützenswert mit dem Blick auf künftige Generationen. Diese Verantwortung findet sich wieder in Naturschutzgesetzen. Sie sind bei Bauplanungen zu beachten und nicht zu umgehen.

 

Die kalten, kristallklaren Quellen und die begleitende Pflanzen- und Tiergesellschaften befinden sind seit ewigen Zeiten im Planungsgebiet Eckenbachtal/Fernholte. Man wollte es sich bei der Bauplanung einfach machen und hat mit Macht versucht, die Verantwortung für die nach den Umweltberichten  und Gutachten als hoch schützenswert eingestuften Quellen mit den begleitenden Pflanzen-  und Tiergesellschaften zu umgehen. All das ist der Stadt Attendorn und dem Kreis Olpe seit 2007 bekannt und dennoch haben Behördenvertreter und Stadtrat mit Macht versucht, die Tatsachen der schützenswerten Quellen zu umgehen.

 

So wurden auf dem Papier aus den Quellen „Drainagen“ und aus Fließgewässern „Vorfluter“, um mit diesen willkürlichen Argumenten eine aus der Luft gegriffene abschließende Bewertung „kein gutes ökologisches Potential“ zu rechtfertigen und die Bauplanung willkürlich weiter führen zu können. Und der Weg schien frei zu sein, für eine Bebauung, die es eigentlich in dieser Form nicht geben durfte.

 

Die Bürgerinitiative Eckenbach e.V. ist mit langem Atem und Entschlossenheit, diesem beabsichtigten Zerstörungswerk der Stadt Attendorn und des Kreises Olpe an der einmaligen Natur entgegen getreten. Eine Planungsänderung unter Beachtung des Schutzgutes Wasser war nicht zu erzielen. Nun sind wir überzeugt, dass die Quellen und die begleitenden Biotope nur durch Gerichtsentscheid geschützt werden können.

 

„Wir sagen eindeutig Nein: Das ist kein Biotop“, behauptet Landrat Frank Beckehoff (WR am 27.03.15) und Kreisdirektor Theo Melcher sagt: „Wenn das sich durchsetzt, dann dreht sich im Kreis Olpe kein Rad mehr […].“ (WR. am 28.04.15).  Meine Meinung: Wenn solche Manipulationen an der Tagesordnung sind, dann sollte sich auch im Kreis Olpe dafür kein Rad mehr drehen! Mit solchen Aussagen soll Angst geschürt werden. Ohne Grund, denn Nachhaltigkeit und Umweltschutz sind in der heimischen Industrie inzwischen eine Selbstverständlichkeit.

 

Wir freuen uns, dass jetzt eine objektive Prüfung unserer Argumente durch Gerichte erfolgt.

Wendelin Heinemann

 

Westfälische Rundschau/Westfalenpost am 28.04.2015

Entscheidung beim Minister                         
Die Entscheidung darüber, ob das Industriegebiet Eckenbach-Fernholte in naher Zukunft realisiert, oder auf die lange Bank geschoben wird, liegt im Düsseldorfer Umweltministerium.
Wie Kreisdirektor Theo Melcher auf Anfrage bestätigte, kam es bei dem „Dissens-Termin“ in der vergangenen Woche zu keiner Einigung zwischen der Unteren Landschaftsbehörde (Kreis Olpe) und dem Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV).

Im Kern geht es um die Frage, ob es sich bei zwei Quellen im Plangebiet um solche handelt, die wie gesetzlich geschützte Biotope behandelt werden müssen, oder nicht. 

mehr: derwesten.de, 27.04.2015

Eilverfahren entscheidet über Klage

In den Rechtsstreit um das geplante Industriegebiet Eckenbach / Fernholte kommt Bewegung.
Nach Aussage von Bürgermeister Christian Pospischil wird die Klage der Landesgemeinschaft Natur und Umwelt NRW gegen den Kreis Olpe in einem Eilverfahren vor dem Verwaltungsgericht Arnsberg entschieden.
mehr: derwesten.de, 26.03.2015

Verein Eckenbachtal klagt gegen Gewässerverlegung

Eine Wasserrechtliche Genehmigung des Kreises Olpe ist Ziel einer Klage des Vereins vor dem Verwaltungsgericht.
Der Verein Eckenbachtal gibt trotz der Schaffung weiterer Fakten durch den begonnen Bau der Zubringerstraße seinen Kampf gegen das geplante Industriegebiet Fernholte-Eckenbachtal nicht auf. Wie die zweite Vorsitzende des Vereins, Marion Garra mitteilte, hat der Verein über die Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt NRW, deren Mitglied er ist, beim Verwaltungsgericht Arnsberg Klage gegen eine vom Kreis Olpe erteilte Wasserrechtliche Genehmigung erhoben. 

mehr: derwesten.de, 07.01.2015

"Komplett zerstört!"

Innovationen mit Sinn und Verstand? Diese Frage stellt sich immer wieder, wenn es um das von der Stadt, geplante Industriegebiet Fernholte/Eckenbachtal geht. Natürlich muss eine Stadt innovative Visionen haben und auch umsetzten, um attraktiv zu bleiben. Doch in diesem Fall ist eine Abwägung mit Sinn und Verstand nicht erkennbar.

mehr: derwesten.de, 16.02.2014

"Naturschutzverbände lehnen Pläne für Industriegebiet ab!"

Naturschutzverbände lehnen den Bebauungsplan Nr. 74 der Stadt Attendorn ab. Das teilt der Verein Bürgerinitiative zur Erhaltung des Eckenbachtals mit.

mehr: derwesten.de, 08.02.2014

"Darf die Stadt machen, was sie will?"

Mittlerweile dürfte jedem das Thema Industriegebiet Eckenbachtal in Attendorn bekannt sein. Viele Bürger denken: „Es ist sowieso schon alles erledigt.“ Ist das wirklich so? Warum rollen die Bagger noch nicht, wie vor einem Jahr von unserem Bürgermeister angekündigt?

mehr: derwesten.de, 09.12.2013

"Frühestens im Jahr 2054"

Die Entwicklung des Industriegebiets Fernholte bedeutet laut Kosten- und Finanzierungsplan der Hansestadt eine Gesamtbelastung des Haushalts in Höhe von mindestens 28 Millionen Euro. Dieser Betrag ist von den Bürgern über Steuern und Abgaben aufzubringen. Die Verkaufserlöse für die Grundstücke sind hier bereits berücksichtigt.
mehr: derwesten.de, 23.11.2013

"Industrieflächen um jeden Preis?"

Industriegebiet Fernholte. 100 € für einen Quadratmeter Industriebaufläche?? Wenn man den Zahlen aus dem Bericht von Herrn Steinbach vom 11.10. in Bezug auf das Industriegebiet Fernholte Glauben schenken darf, dann kommt man mit einfacher Rechnung zu folgendem Ergebnis: [...]

mehr: derwesten.de, 16.10.2013

"Gerichtliche Überprüfung sicherlich nicht uninteressant"
Leserbrief von Alberto Zulkowski vom 01. Mai 2013
01. Mai 2013 Leserbrief.pdf
PDF-Dokument [114.1 KB]
Hohe Kosten: Mindestens 26 Mio. Euro sind nicht tragbar!
Wendelin Heinemann beschreibt in seinem Leserbrief am 27. Juni 2009 die unglaublich hohen Kosten, die auf die Bürgerinnen und Bürger wegen des Industriegebiets zukommen können.
Fehlendes Augenmaß Leserbrief.jpg
JPG-Datei [459.6 KB]

"Verhüllung": Ausmaß des Gebiets erschreckte Bürger - BI Eckenbachtal wies auf Umweltgefahren hin

Für großes Aufsehen sorgte gestern die Attendorner Bürgerinitiative Eckenbachtal mit ihrer "Verhüllungsaktion". Bei strahlend blauem Himmel und Sonnenschein leuchtete die mit Alufolie gekennzeichnete Fläche und war somit von allen erhöhten Punkten Attendorns gut sichtbar.

mehr: sauerlandkurier.de, 14.04.2007

"So sieht glänzender Protest von oben aus"
Überregionaler Bericht in der Bildzeitung über unsere Umhüllungsaktion vom 17. April 2007.
BILD-Zeitung.jpg
JPG-Datei [5.4 MB]
Flyer Eckenbachtal erhalten 2013 - Download Jetzt Flyer downloaden!

Jetzt Mitglied werden

…mit nur zwei Klicks!

Seitenbesuche seit dem 01.04.2014